Vorsicht beim Installieren von WordPress Plugins

Meine Erfahrungen mit WP Plugins

Folgendes Problem trat auf meiner Website für den Online-Wollverkauf auf: Wenn ich als Admin eingeloggt war, lief alles schnell und ohne Probleme. Ich konnte die Shop-Seiten schnell laden und alles war gut. Doch dann habe ich meine Shop-Seite als normaler User aufgerufen, und damit kam das böse Erwachen! Die Seiten mit den Produkten aus dem Online-Verkauf hatten eine schneckenhafte Ladezeit von bis zu einer Minute. Das geht gar nicht. Ich habe alle möglichen Optimierungstools ausprobiert, doch leider ohne Erfolg, es wurde eher schlimmer. Nachdem ich alles verschlimmbessert hatte, habe ich alle, wirklich alle Plugins disabled, bis auf das Shop-Plugin wpshopgermany. Hurra, die Ladezeit war wieder im Sekundenbereich. Danach wollte ich Plugin für Plugin wieder aktivieren und sehen was passiert. Schon beim ersten Plugin trat der Effekt auf. Es handelte sich um das Plugin „404 to 301“ mit ca. 60.000 Installationen und einer Bewertung mit 4,5 Sternen!!! Dieses Plugin habe ich dann ersetzt durch das Plugin „404page – your smart custom 404 error page„. Die anderen Plugins, bis auf die Optimierungsplugins habe ich wieder aktualisiert und danach lief wieder alles im grünen Bereich. Es waren keine weiteren Optimierungen nötig.

Das Plugin „404 to 301“ ist folglich nicht kompatibel mit meinem Shop-Plugin. Also Vorsicht beim Installieren von Plugins. Ich achte z.B. auch darauf, ob das Plugin mit meiner WP Version getestet wurde. Aber wie man sieht schützt einen das auch nicht vor Überraschungen.

Ein Gutes hatte das Problem – ich habe eine Menge dazu gelernt und in dem Zuge auch die Datenbank aufgeräumt, in der sich eine Menge unnützes Zeug angesiedelt hatte. Denn manche Plugins hinterlassen dort ihre Daten, auch wenn sie gelöscht wurden.

Datenbanken vergessen nichts 😉

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

5 × 2 =